Do we really have to buy everything new?

Hey fashion people!

Style: natürlich wollen wir immer super, wie aus dem Ei gepellt aussehen, dazu kaufen wir die neuesten angesagtesten Pieces oder stöbern in online shops nach ausgefallenen Teilen, die von weit her geliefert werden.

So haben wir (the-fashionduo) dies bis jetzt auch immer gemacht: Simone ist bei Mytheresa oder Net-a-porter unterwegs und auch ich bestelle häufiger bei Zalando, Asos oder von ausgefallenen Boheme-Brands aus den USA…wir gehen natürlich auch oft in größeren Städten shoppen 🙂

Es stellt sich mir aber immer öfter die Frage, ob wir überhaupt immer alle Kleidungsstücke neu und „frisch“ aus den Shops kaufen müssen. Wer sich ein wenig informiert hat, weiß, dass heutzutage die Massenproduktion stärker vorangeht und fast alles in asiatischen Ländern in Fabriken mit teils furchtbaren Arbeitsbedingungen produziert wird.

Meine Filmempfehlung dazu: The true cost 

 

Generell sollten wir heutzutage besser darauf achten, was wir kaufen und woher wir es kaufen, allein der Preis gibt uns schon Hinweise, ob wir es mit einem fairen und nachhaltigen Produkt zu tun haben. Ich finde, dass Trendmarken wie Zara und co.  zu billig verkaufen und die Qualität auch nicht immer so super ist, fast fashion bleibt sehr beliebt.

Aber wo sollen wir sonst bloß unsere geliebten Kleidungsstücke herbekommen, wenn alles so teuer ist und wir nie genau wissen, ob eine nachhaltige Produktion dahinter steckt…

 

Genau dieses Problem stellt sich mir Tag für Tag und ich versuche mehr auf die Hintergründe der Marken zu achten. Um eine Alternative zu haben, bin ich immer öfter auf Secondhand Online Shops oder besuche Kleidermärkte. In Rom habe ich z.B. auf einem bekannten Flohmarkt eine echte Secondhand Burberry Jacke gefunden und auch sonst kann man wahre Schätze auf allerhand Flohmärkten finden, selbst wenn sie nicht von einer Designermarke stammen!

Eine andere Möglichkeit ist, sich Kleidung selbst zu nähen oder alte Stücke umzunähen, dazu muss man das Nähen natürlich beherrschen und es sollte einem Spaß machen. Ich bin dafür in verschiedene Nähworkshops gegangen. Nachteil: es kann zeitaufwendiger sein bis man endlich das fertige Kleidungsstück in den Händen hält.

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Bei Secondhand ist die faire Produktion natürlich immer noch nicht garantiert, aber man tut etwas für die Nachhaltigkeit, indem man dafür sorgt, dass die Stücke nicht direkt wieder im Müll landen, obwohl sie noch in gutem Zustand sind.

Zum Glück gibt es immer mehr Marken, die auf Nachhaltigkeit durch Recycling– und Biostoffe Wert legen. (z.b. auf Asos Eco, Vaute Couture, h&m Concious, Lilika Eden..und viele weitere)

Sollte ich später selbst einmal meine eigene Modemarke in die Welt rufen, dann werde ich auf jeden Fall 1. auf das Material und die Herkunft der Stoffe achten und 2. dafür sorgen, dass ich lieber weniger aber qualitativ hochwertige und fair produzierte Kleidung als eine Massenproduktion verwende.

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Wer die Augen offen hält findet auf Flohmärkten oder in Secondhand Läden auch sein kleines Glück 🙂

Wie seht ihr das, unterstützt ihr lieber fast fashion oder legt ihr Wert auf faire und nachhaltige Produktion? 

Wo kauft ihr am liebsten/ am meisten eure Kleidung? 

Meine liebsten Fundorte: Rom: Mercantino Flamino, Paris: Marché Saint Pierre, Vestiaire Collective, Kleiderkreisel, Etsy, Ebay, oder wie wäre es mit einem coolen Nachtflohmarkt vom feinsten, in den meisten Großstädten, z.b. Nachtkonsum

Hoffe, ihr findet ein paar Anregungen oder habt andere/die gleiche Meinung/en 🙂

Alles Liebe von Janine

 

 

 

 

 

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